Beinahe 25 Jahre war Hans-Henning Brand in der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) tätig. Nach mehrjähriger Verantwortung im Private Banking prägte er über eine Dekade die Sachwertbranche im Konzernumfeld. Unter anderem verantwortete er elf Jahre als Geschäftsführer der Baden-Württembergischen Equity GmbH „BWEquity“ die erfolgreiche Vermittlung von mehr als 3 Milliarden Euro Eigenkapital in geschlossene Alternative Investmentfonds und agierte als Bindeglied zwischen hochkomplexem institutionellen Asset Management, dem semiprofessionellen Anlagebereich und dem klassischen Retail-Banking.
Brands Philosophie beruht auf dem Fokus langfristiger und potenziell krisenstabiler Cashflows.
Unter seiner Leitung platzierte BWEquity beispielsweise im Rahmen strategischer Partnerschaften mit Hamburg Trust, der CORESTATE-Tochter Hannover Leasing und auch Paribus speziell auf die regulatorischen und ausschüttungstechnischen Bedürfnisse von Stiftungen konzipierte Publikums-AIF mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 100 Millionen Euro.
Mit der Verschmelzung und dem Aufgang der BWEquity in der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH übernahm Brand in den Jahren 2022 – 2025 strategische, konzeptionelle und vertriebliche Verantwortung für Bereiche des zentralen Asset Managers, der in dieser Periode ein Vermögen (Total Assets) von rund 70 Milliarden Euro verwaltete.
2025 vollzog Brand einen Karriereschritt, der selten am Markt zu finden ist.
Er verließ nach 24 Jahren den „sicheren Hafen“ der Landesbanken-Welt und folgte der Berufung zum Geschäftsführer der inhabergeführten Paribus Unternehmensgruppe, konkret zur Paribus Invest GmbH und Paribus Holding Verwaltungsgesellschaft mbH.
Was ihn zu diesem Schritt bewogen hat, wie er das aktuelle Marktumfeld bewertet und welche Aufgaben ihn in der milliardenschweren Paribus Unternehmensgruppe (Investitionsvolumen rund 4 Milliarden Euro) mit mehr als 40.000 Kunden (einschließlich Altkunden der IMMAC-Gruppe) erwarten, darüber haben wir mit Hans-Henning Brand gesprochen.
Das Interview: Henning Brand im Gespräch mit Jens Grützner von Finance Impulse
Jens Grützner: Herr Brand, nach 24 Jahren haben Sie im Mai 2025 die LBBW verlassen und sind zur inhabergeführten Paribus Unternehmensgruppe gewechselt. Was hat Sie zu diesem Schritt bewogen?
Hans-Henning Brand: Nach fast einem Vierteljahrhundert im Konzernumfeld war der Reiz groß, die Entwicklung einer agilen, inhabergeführten Struktur unternehmerisch aktiv mitzugestalten. Die Ambitionen von Paribus decken sich wunderbar mit meinem Grundverständnis für den Sachwertbereich:
“Fokus auf Substanz, Nachhaltigkeit und planbare Cashflows.” Hans-Henning Brand.
Das aktuelle Marktumfeld ist stark von Konsolidierung geprägt und Paribus bietet mir die außergewöhnliche Chance, die disruptive Entwicklung der Sachwertbranche in den kommenden Jahren signifikant mitzugestalten.
Jens Grützner: Ihre neue Aufgabe umfasst die deutliche Skalierung des Paribus-Geschäftsmodells, auch im Bereich professioneller und institutioneller Investoren. Welche Skills aus Ihrer Landesbankenzeit haben Ihnen im ersten Jahr bei Paribus am meisten genutzt?
Hans-Henning Brand: Genutzt hat mir im ersten Jahr sicherlich meine langjährige Erfahrung im Bereich der geschlossenen AIF und die Führungserfahrung in der BWEquity. Wir konnten als Team in einem herausfordernden Markt durch Verlässlichkeit und Qualität stets Orientierung geben und Vertrauen aufbauen. Bei Paribus umgibt mich nun wieder ein Team von langjährig erfahrenen Kollegen, die kompetent und verlässlich zum Nutzen unserer Kunden ihr Bestes geben. Neben Netzwerken, Verständnis für Regulatorik, usw., was ich sicher alles mitbringe, ist es wohl die Fähigkeit, im Team gemeinsam erfolgreich zu agieren und sich das Vertrauen der Investoren so immer wieder zu verdienen. Das schätzen Retail-Investoren ebenso wie Institutionelle Kunden.
“Meine stets sicherheits- und Cashflow-orientierte Philosophie im Landesbankenumfeld deckt sich dabei mit der DNA von Paribus.” Hans-Henning Brand.
Wir fokussieren uns auf langfristige, angestrebt krisenresistente Cashflows sowie auf demografisch resiliente, gesellschaftlich relevante Investitionsziele. Ich bin fest davon überzeugt, dass intelligent strukturierte, substanzstarke AIF im Sachwertsektor als „Satelliten-Komponente“ in diversifizierten Portfolien unverzichtbar bleiben.
“Paribus hat in der Vergangenheit bewiesen, dass es als verlässlicher Wertbewahrer und als Sanierer für Fonds anderer Emittenten agieren kann.” Hans-Henning Brand.
Dass die Investoren diesen Qualitäts- und Stabilitätsfokus honorieren, sehen wir aktuell auch an unserem Fonds „Paribus Technologiezentrum Berlin“, bei dem wir Ende November 2025 in die Platzierung gegangen sind und bereits über die Hälfte des Eigenkapitals erfolgreich einwerben konnten.
Jens Grützner: Da sind wir schon bei Ihrem aktuellen Angebot. Erzählen Sie uns etwas zum Standort und der strategischen Positionierung der Immobilie des AIF „Paribus Technologiezentrum Berlin“.
Hans-Henning Brand: Das Objekt befindet sich schon seit vielen Jahren in unserer Verwaltung. Wir kennen den Standort und den Mieter „wie unsere Westentasche“. Bei dem Objekt handelt es sich um eine Büro- und Forschungsimmobilie im absoluten Wachstumsquartier Berlin-Siemensstadt.
Das Objekt wird von BSH Hausgeräte GmbH (ehemals ein Joint Venture von Bosch und Siemens; heute zu 100 % Bosch) genutzt und ist als das Technologiezentrum ein fest verankerter Forschungsbaustein in diesem modernisierten Berliner Innovationsnetzwerk. Der Mietvertrag ist bis Ende 2036 fixiert und indexiert, was uns eine gute Visibilität für planbare und inflationsgeschützte Mieterträge bietet – wenngleich unternehmerische Risiken wie Bonitätsveränderungen oder Mietausfälle naturgemäß nie gänzlich ausgeschlossen werden können.
“Und wir sind von dem Standort und dem Mieter derart überzeugt, dass Paribus und Paribus-nahe Investoren sich im Rahmen eines Co-Investments zu rd. 25 % selbst an der Immobilie beteiligt haben” Hans-Henning Brand.
Jens Grützner: Parallel zum AIF, der langfristig an der Immobilienentwicklung partizipieren will, bietet Paribus Anlegern eine mit Anteilen an dem AIF besicherte Anleihe an – die „Unternehmensanleihe 2026/2030“. Unternehmerisch denkt man hier sofort an eine Zwischenfinanzierung, was aber – wie Sie uns im Vorgespräch erzählt haben – interessanterweise gerade nicht der Fall ist. Welches Ziel verfolgen Sie für Paribus mit der Anleihe?
Hans-Henning Brand: Das ist richtig. Die Anleihe dient ganz bewusst dazu, neue Zielgruppen zu erschließen. Wir sehen hier die außergewöhnliche Gelegenheit, neuen Anlegern, die echte, greifbare Sachwertinvestments spannend finden, sich aber bewusst nur kurz- bis mittelfristig binden wollen, einen Zugang in diesen Anlagebereich zu verschaffen.
Darüber hinaus ist die Anleihe ein hervorragendes Instrument, um jüngere Investorengenerationen an Sachwerte heranzuführen, ohne ihnen direkt die sehr lange Kapitalbindung eines klassischen geschlossenen AIF abzuverlangen.
Dabei setzen wir auf ein strukturiertes Besicherungskonzept: Die Anleihe ist konsequent als besichertes Wertpapier konzipiert. Das heißt, der „Original-AIF“ und damit ein echter Sachwert ist im entsprechenden Gegenwert des investierten Anleiheerlöses als Sicherheit unterlegt, wenngleich auch hier das allgemeine Emittenten- und Verwertungsrisiko besteht.
Jens Grützner: Das heißt, wenn die Anleihe deutlich kürzer als der AIF selbst läuft, wird der Veräußerungserlös der Immobilie nicht für die Rückzahlung der Anleihe einkalkuliert. Wie stellen Sie bei der Anleihe die Rückzahlung im März 2030 sicher und was hat es mit der Verlängerungsoption von bis zu zwei Jahren auf sich?
Hans-Henning Brand: Im planmäßigen Verlauf sichern die laufenden Mieteinnahmen die Zinsen und die Rückzahlung erfolgt pünktlich am 20. März 2030 aus unserem regulären, unternehmerischen Cashflow bzw. weiteren Paribus-Refinanzierungsquellen. Unternehmertum heißt aber immer auch, dass Unwägbarkeiten einkalkuliert werden müssen. Daher haben wir uns in den Anleihebedingungen die Option eingeräumt, die Laufzeit einseitig um bis zu zwei Jahre – also maximal bis März 2032 – zu verlängern. Das ist eine reine Schutzmaßnahme im Sinne des Risiko- und Liquiditätsmanagements. Sollten die Marktumstände 2030 es im Cashflow- und Liquiditätsmanagement erfordern, wird diese Option gezogen. In diesem Fall entschädigen wir die Anleger jedoch finanziell: Für den Zeitraum der Laufzeitverlängerung erhöht sich der Zinssatz auf 6,5 % p. a. Hinweis: Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung
Jens Grützner: Werfen wir abschließend noch einen Blick auf das anorganische Wachstum der Paribus Unternehmensgruppe. Sie haben kürzlich die HKA Hanseatische Kapitalverwaltung GmbH, die ehemalige KVG der IMMAC-Gruppe, integriert. Wie wollen Sie das Vertrauen der dortigen Altkunden aus der IMMAC-Ära gewinnen und aktivieren?
Hans-Henning Brand: Indem wir Kontinuität beweisen. Die HKA agiert als eigenständige Kapitalverwaltungsgesellschaft weiterhin mit ihrem Team. Wir haben nun gemeinsam begonnen, die Fonds bestmöglich zu stabilisieren. Unser Ziel ist das solide, transparente und werterhaltende Management der bestehenden über 100 Altfonds. Dazu arbeiten wir gemeinsam mit den Kollegen der HKA auch an Prozessen und IT-Lösungen, um eine transparente und laufende Kommunikation sicherzustellen. Die meisten Kunden sind froh, dass ein erfahrenes Investmenthaus zur Seite gesprungen ist – das Vertrauen der Altanleger kommt jedoch nicht über Nacht, es wird über die Zeit wachsen.
“Wenn die Investoren sehen, dass wir ihre Werte nach Kräften schützen und aktiv bewirtschaften, entsteht Vertrauen in unser Management und uns als Institution.” Hans-Henning Brand.
Auf dieser Basis können wir den Altkunden, die traditionell eine sehr hohe Cashflow-Orientierung haben, unsere neuen Angebote – wie etwa unsere Immobilie im Technologiezentrum Berlin – überzeugend als interessante Sachwertanlage mit unternehmerischem Ertragspotenzial im AIF- oder Anleiheformat präsentieren.
Jens Grützner: Herr Brand, vielen Dank für das Gespräch.
Vollständige Unterlagen zur Prüfung
Anlegerinnen und Anleger, die sich für die aktuellen Investment-Angebote von Paribus interessieren, finden hier weitere Informationen und können die vollständigen Unterlagen kostenfrei zur Prüfung anfordern.
>> Zur Paribus Unternehmensanleihe 2026/2030 <<
>> Zum Alternativen Investmentfonds “Paribus Technologiezentrum Berlin” <<
Direkt-Links zu den Risikohinweisen für die Produktart
Anleihe (Wertpapier)
AIF (nicht-risikogemischt)
Ihr Jens Grützner
und die FIN-Redaktion
Die Paribus-Gruppe im Überblick:
- Gründung 2003
- Assetmanagement für +40.000 Kunden (2026)
- Investiert selbst Seite an Seite mit professionellen, semi-professionellen sowie privaten Investoren
- Spezialisierung auf Immobilien und spezielle Infrastrukturprojekte (z. B. Rail) sowie Private Equity
- Integration der Private Equity-Spezialistin "Marble House Capital" im Jahr 2020
- Integration von Teilen der d.i.i.-Gruppe im Jahr 2025
- Integration der auf Sozialimmobilien spezialisierten ehemaligen IMMAC-KVG "HKA Hanseatische Kapitalverwaltung GmbH" mit über 1,82 Milliarden Euro Assets under Management (AuM), verteilt auf 111 Einzelfonds, die das Vermögen von mehr als 8.400 Anlegern bündeln.
Dieser Beitrag stellt eine Marketingmitteilung dar und dient ausschließlich der Vorbeschäftigung. Er stellt keine Anlageberatung, keine Rechts- oder Steuerberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Eine Anlageentscheidung sollte nicht allein auf Grundlage dieses Beitrags getroffen werden. Prognosen und historische Ergebnisse sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Für das Angebot des geschlossenen Publikums-AIF „Paribus Technologiezentrum Berlin“ ist der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gestattete Verkaufsprospekt nebst etwaigen Nachträgen sowie das Basisinformationsblatt verbindlich. Für die „Unternehmensanleihe 2026/2030“ sind das Wertpapierprospekt nebst Anleihebedingungen und dem gesetzlichen Informationsblatt maßgeblich. Sämtliche Unterlagen sind in deutscher Sprache kostenlos bei der jeweiligen Emittentin bzw. der Paribus Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH abrufbar und können über FinanceImpulse.de angefordert werden.
