SUNfarming Anleihe 2025/2030
Die SUNfarming Anleihe 2025/2030 bietet 5,25 % Zinsen p.a. bei 5 Jahren Laufzeit. Investiert wird in den wachsenden Agri-PV-Markt. Das reduzierte KMU-Risiko resultiert aus der Übernahme durch Cube Green Energy (I Squared Capital) und deren Finanzstärke.

Worin wird investiert?
Die Anleihe-Gelder fließen in die SUNfarming GmbH, eine 100%ige Tochtergesellschaft der Cube Green Energy Group. Die SUNfarming-Projektpipeline beträgt insgesamt ca. 2,1 GW. Ein technologischer Schwerpunkt liegt auf der „Agri-Solar-Technologie“, die eine „effiziente Doppelnutzung der landwirtschaftlichen Fläche“ für Nahrungsmittelproduktion und Stromerzeugung ermöglicht. Die SUNfarming GmbH ist Anleihe-Emittentin, Generalunternehmer, Entwickler und Errichter von (Agri-)Photovoltaikanlagen.
Mit einem festen Kupon von 5,25 % p. a. bei einer Laufzeit bis 2030 liegt die Verzinsung unter dem KMU-Durchschnitt. Dies reflektiert die veränderte Kapitalstruktur: Bei der Anleihe-Emission handelte es sich im ersten Schritt um eine Refinanzierung der Altanleihe 2020/2025. Diese erfolgte bereits am 15. November 2025 über einen Kredit der Muttergesellschaft. In einem zweiten Schritt verzichteten die Eigentümer den Prospektunterlagen nach auf die Rückführung dieses Kredits durch die Anleiheerlöse, so dass das Gesellschafterkapital im Unternehmen verbleibt und die frischen Gelder aus der Anleihe-Emission SUNfarming zusätzlich zur Verfügung stehen.
Die Unterlagen weisen explizit darauf hin, dass diese institutionelle Rückendeckung durch Cube Green Energy und I Squared Capital als „in für die Bewertung der Solvenz positiver Hinsicht“ wirkend betrachtet wird, was die moderate Verzinsung im Vergleich zu unabhängigen KMU begründen kann.
Ziel des Investments
Hauptziel der Anleihe-Emission ist die Wachstumsfinanzierung und Verbesserung der Finanzierungsstruktur des laufenden Geschäftsbetriebes der SUNfarming GmbH. Projekte sollen von der Entwicklung bis zur schlüsselfertigen Übergabe geschlossen finanziert werden können.
Das Kapital der Anleihe wird lt. Emittentin genutzt, um die operative Wertschöpfungskette abzubilden: von der Flächenakquise über die technische Planung bis hin zum Komponentenerwerb und der Inbetriebnahme. Ein konkretes Beispiel ist das Referenzprojekt „Klimapark Steinhöfel“, ein Agri-Solar-Vorhaben mit ca. 580 MWp Solarleistung. Da die Muttergesellschaft das zur Rückführung der Altanleihe gewährte Darlehen im Unternehmen belässt und dieses nicht mehr aus Emissionserlösen zurückgeführt werden soll, fließen die Mittel den Prospektunterlagen nach in die Finanzierung von Projekten im Solarbereich und Energiespeicherbereich.
Die Rückzahlung der Anleihe ist laut Prospekt für den 6. November 2030 vorgesehen, wobei die Emittentin das Recht hat, eine vorzeitige Rückzahlung nach 36 bis 48 Monaten zu 102 Prozent des Nennbetrags und nach 48 bis 60 Monaten zu 101 Prozent des Nennbetrags vorzunehmen.
Markteinschätzung
Das im April 2024 verabschiedete „Solarpaket 1“ stärkt den deutschen Solar-Sektor durch die „Schaffung eines Sondersegments Agri-Solar“ mit vorgesehenen höheren EEG-Vergütungssätzen gegenüber klassischen Freiflächenanlagen. Trotz fluktuierender Strompreise und regulatorischer Anpassungen wie dem „Contract-for-Difference“-System ab 2027 bleibt die Nachfrage hoch, getrieben durch sinkende Investitionskosten und den steigenden Bedarf an dezentraler Energieversorgung. Hierbei sichert der Staat einen Erlös zu: Bei niedrigen Marktpreisen erhalten Betreiber einen Ausgleich, bei hohen Preisen müssen sie Überschüsse abführen. Mit dem Trend zu großen Batteriespeichern sollen Überproduktionen zu wirtschaftlichen und netzstabilisierenden Stromverwertungen beitragen.

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Die SUNfarming GmbH, ansässig in Erkner bei Berlin, agiert seit 2004 als spezialisierter Projektentwickler und EPC-Dienstleister im Bereich Photovoltaik. Seit Februar 2025 ist das Unternehmen eine 100%ige Tochtergesellschaft der Cube Green Energy Group. Diese institutionelle Einbettung ist ein zentraler Faktor für das Finanzprofil: Cube Green Energy ist ein Portfoliounternehmen eines von I Squared Capital Advisors (US) LLC verwalteten Infrastrukturfonds, der sich auf weltweite Anlagen spezialisiert hat. Die Geschäftsführung wurde im Zuge dieser Übernahme neu strukturiert; so verantwortet nun etwa Gerhard Steve Riedel-Finder die Bereiche Finance und Steuern für die deutsche Organisation von Cube Green Energy. Diese Zugehörigkeit zu einer globalen Investmentplattform „unterstützt die SUNfarming Gruppe in der Entwicklung, der Errichtung und dem Betrieb ihrer Projektpipeline“ und stellt Expertise sowie „Zugang zu Beschaffungsstrategien für Komponenten“ bereit. Stand: März 2026
Kurzzusammenfassung
Anlegerinnen und Anleger, die sich für eine Investition in festverzinsliche Wertpapiere (Anleihen) entscheiden, verstehen den höheren Zins gegenüber z. B. Bundesanleihen oder Termineinlagen bei Banken und Sparkassen als Risikoaufschlag.
Typische Risiken können ausbleibende Zinszahlungen und im schlechtesten Fall ein Rückzahlungsausfall der Anleihe zum Laufzeitende sein. Die Prüfung der ausführlichen Risikoübersicht in den Anleihebedingungen und Prospekt- bzw. Angebotsunterlagen ist daher ebenso in Ruhe und mit äußerster Sorgfalt vorzunehmen, wie es beim Handel mit allen anderen Wertpapieren gilt.
Bitte beachten Sie dazu auch unsere grundsätzlichen Risikohinweise zu Anleihen, welche Sie im weiteren Seitenverlauf finden.
Anleihen bzw. festverzinsliche Wertpapiere (Schuldverschreibungen) bieten Anlegerinnen und Anlegern die Möglichkeit, regelmäßige Zinserträge zu erzielen und ihr Kapital am Laufzeitende zurückzuerhalten, jeweils sofern der Emittent zahlungsfähig ist. Der Zinsertrag kann dabei deutlich attraktiver sein, als es Zinsanlagen bei Banken und Sparkassen mit sich bringen, die der gesetzlichen Einlagensicherung unterliegen oder z. B. Bundesanleihen. Anlegerinnen und Anleger, die sich für eine Investition in Anleihen entscheiden, verstehen den höheren Zins gegenüber Bundesanleihen und Termineinlagen bei Banken und Sparkassen also als Risikoaufschlag.
Typische Risiken umfassen das Emittentenrisiko (Bonität des Schuldners), welches zu ausbleibenden Zinszahlungen und im schlimmsten Fall zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen kann. Auch wenn Anleihen börsennotiert werden und in diesem Fall grundsätzlich handelbar sind, ist die Handelbarkeit in der Praxis stark eingeschränkt oder bleibt gänzlich aus. Die prospektierte Laufzeit sollte daher bei einer Anlageentscheidung in jedem Fall beachtet werden. Im Fall eines Börsenhandels können Anleihe-Kurse schwanken, was zu Verlusten bei einem vorzeitigen Verkauf führen kann. Neben dem typischen Risiko “steigen die Zinsen, fallen die Kurse” wirken sich zum Beispiel auch negative Unternehmens- oder Branchennachrichten auf die Kursbewertungen aus. Eine ausführliche Risikoübersicht bieten Ihnen die jeweiligen Anleihebedingungen und Prospektunterlagen zur betreffenden Emission.
Eine Entscheidung für oder gegen eine Investition in Anleihen ist stets in Ruhe und mit größter Sorgfalt vorzunehmen, wie es beim Handel mit allen anderen Wertpapieren gilt.
Das Angebotsspektrum der My Finance Impulse GmbH beschränkt sich auf die Präsentation verfügbarer Angebote. Diese richten sich ausschließlich an Anlegerinnen und Anleger mit entsprechenden Erfahrungen im gewählten Investmentbereich, die ihre Entscheidungen für eine Investition eigenständig treffen können und wollen. Die vollständigen Angebotsunterlagen erhalten Sie jederzeit kostenfrei bei Finance Impulse.
Auszug wesentlicher Risiken
Das Ergebnis und der Erfolg des Investments hängen von einer Vielzahl von Faktoren, z.B. von Markteinflüssen ab. Die Art der Investition ist deshalb mit erheblichen Risiken verbunden und eignet sich nur für risikobewusste Anleger. Zudem sollte eine Investition nur im Rahmen einer Beimischung in ein Anlageportfolio erfolgen. Nachfolgend werden allgemeine mit einer Anlage verbundene Risiken aufgeführt, die nicht abschließend sind. Für weitere Informationen zu den Grundlagen, wirtschaftlichen Hintergründen, Chancen und Risiken wird auf die Angaben im Verkaufsprospekt des Wertpapiers verwiesen. Folgende strukturelle Risiken müssen bei Zeichnung eines verzinslichen Wertpapiers in jedem Fall einkalkuliert werden:
Bonitätsrisiko (auch: Emittenten- oder Ausfallrisiko)
Als Bonitätsrisiko oder Emittentenrisiko wird die Gefahr bezeichnet, dass der Schuldner (der Emittent des Wertpapiers) in Zahlungsunfähigkeit oder Illiquidität gerät. Das heißt, dass der Schuldner seinen Zins- und Tilgungsverpflichtungen vorübergehend oder endgültig nicht mehr nachkommen kann. Ursachen hierfür können etwa konjunkturelle Veränderungen, unternehmens oder branchenbedingte Veränderungen oder auch politische Rahmenbedingungen sein.
Zinsänderungsrisiko (auch: Kursrisiko)
Bei verzinslichen Wertpapieren sollte immer auch das Zinsänderungsrisiko oder Kursrisiko einkalkuliert werden. Denn aufgrund typischer Zinsschwankungen am Geld- und Kapitalmarkt kann sich der Kurswert des Wertpapiers ändern. Grundsätzlich gilt: Steigen die Zinsen am Kapitalmarkt stark an, führt dies zu Kursverlusten etwa bei Anleihen.
Kündigungsrisiko
Der Schuldner kann sich das Recht auf eine vorzeitige Kündigung vorbehalten. Entsprechende Prospektklauseln sind vor allem in Hochzinsphasen häufig Teil der Emissionsbedingungen. Macht der Schuldner von diesem Recht Gebrauch, etwa bei sinken dem Markzinsniveau, kann dies für Anleger zu einer Abweichung von der ursprünglich prognostizierten Rendite führen. Der Emittent kann dieses Recht zum Beispiel nutzen, um Verbindlichkeiten abzubauen.
Je nach Ausgestaltung des verzinslichen Wertpapiers kann darüber hinaus ein Auslosungsrisiko, ein Währungs- und Wechselkursrisiko und eher bei Staatsanleihen ein Inflationsrisiko und zum Beispiel ein Liquiditätsrisiko gegeben sein.
Eine ausführliche Darstellung der vorgenannten sowie weiteren Risiken sind dem jeweiligen Verkaufsprospekt zu entnehmen, dessen sorgfältige Lektüre unbedingt empfohlen wird. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass weder die My Finance Impulse GmbH (MFI) noch die Apella WertpapierService GmbH, deren gebundene Vermittlerin die MFI ist, die Richtigkeit und Vollständigkeit der Prospektangaben, die Bonität des Kapitalsuchenden sowie die Plausibilität des Anlagekonzepts überprüft haben.
