Solmotion Anleihe 2025/2030
Die mit einem 7,25 % Zinscoupon ausgestattete "Solmotion Anleihe 2025/2030" ermöglicht Anlegern insbesondere die Finanzierung von Investitionen in gewerbliche Aufdachanlagen und Agri-PV mit Energie-Speichern in Deutschland. Emittentin ist die Holding, besichert durch eine Garantie der operativen Tochtergesellschaft Solmotion Project GmbH.

Worin wird investiert?
Die Anlegergelder fließen prospektgemäß zu mindestens 80 % in die Finanzierung von Projekten für gewerbliche Aufdachanlagen und Agri-Photovoltaik, Freiflächen und Energiespeicher. Drei Agri-PV-Projekte mit ca. 15 MWp Gesamtleistung stehen in Süddeutschland (Böhringen, Bad Waldsee, Kißlegg) bereits zur Realisierung zur Verfügung. Weitere sind in der Pipeline. Bis zu 20 % der investierten Gelder dienen Solmotion zudem als Working Capital für den allgemeinen Geschäftsbetrieb (z.B. IT/KI, Personal).
Die Emittentin ist die solmotion holding GmbH (Ravensburg, HRB 750169). Da die Holding selbst über kein nennenswertes operatives Geschäft verfügt, ist die gewährte Anleihe-Besicherung essentiell. Diese erfolgt durch die solmotion project GmbH (Ravensburg, HRB 735653). Es handelt sich hierbei spezifisch um eine Garantie auf erstes Anfordern bis zu einem Höchstbetrag von 10.000.000 EUR (der prospektierte Maximalbetrag der Anleihe) zuzüglich Zinsen und Kosten. Dies reduziert das Liquiditätsrisiko für Anleger im Verzugsfall signifikant, wenngleich es naturgemäß nicht auszuschließen ist.
Ziel des Investments
Solmotion baut mit dem Anleihekapital das eigene Geschäft weiter aus. Anleger erhalten einen Zinskupon von 7,25 % p.a. über eine Laufzeit von 5 Jahren. Die Zinszahlung erfolgt prospektgemäß halbjährlich (1. April und 1. Oktober; erstmalig am 01.04.2026). Die Rückzahlung ist zu 100 % am Laufzeitende (01. Oktober 2030) vorgesehen. Bei prospektgemäßem Verlauf partizipieren Anleger über die Anleihe am Wachstum eines inhabergeführten Familienunternehmens im Bereich Erneuerbare Energien.
Markteinschätzung
Der deutsche Photovoltaikmarkt zeigt sich trotz geopolitischer Unsicherheiten robust. Die Preise für PV-Module sanken 2024 um über 30 %, was die Projektmargen in diesem Bereich stützt. Grund hierfür waren massive Überkapazitäten in der chinesischen Produktion.
Die Bereiche Agri-PV (doppelte Flächennutzung für Landwirtschaft und Strom) und Batteriespeicher (Förderung der Netzstabilität und Wirtschaftlichkeits-Steuerung) gelten als Wachstumsfelder.
Die Solmotion-Gruppe positioniert sich im erneuerbaren Energiebereich mit einem Geschäftsmodell, das explizit auf die Unabhängigkeit von staatlichen Subventionen setzt. Das Unternehmen nutzt hierfür Technologie, um regulatorische Lücken zu schließen.

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Bei der Solmotion Gruppe handelt es sich um ein inhabergeführtes Familienunternehmen. Die Gründung der ersten Gesellschaft erfolgte 2009, wonach auch die erste Freiflächenanlage in Königsbrück mit 3,5 MWp folgte. In den Jahren 2011 - 2016 folgte die Expansion in Dänemark (60 MWp in Lerchenberg) und den USA (3 MWp in Lincoln und 6,1 MWp in Tucson).
Die heute als Garantin fungierende "solmotion projekt GmbH" wurde 2017 gegründet, um das Projektgeschäft in Deutschland zu forcieren.
Die Holding (Emittentin der Anleihe) bündelt die Finanzierung der Gruppe. Die solmotion project GmbH (Garantin der Anleihe) bündelt das operative Geschäft (Planung, Bau, Einkauf). Unter ihr befinden sich die diversen Projektgesellschaften (SPVs), in denen die Anlagen gehalten werden. Mit der gewählten Struktur isoliert die Gruppe Risiken einzelner Projekte und sichert zugleich Anleger über die Garantie-Erklärung ihrer wirtschaftlich starken GmbH ab.
Der testierten 2024er Bilanz der solmotion projekt GmbH (Garantin) ist eine Eigenkapitalquote von über 30 % zu entnehmen, welche aus der Thesaurierung von Gewinnen resultiert.
Kurzzusammenfassung
Anleihen bzw. festverzinsliche Wertpapiere (Schuldverschreibungen) bieten Anlegerinnen und Anlegern die Möglichkeit, regelmäßige Zinserträge zu erzielen und ihr Kapital am Laufzeitende zurückzuerhalten, jeweils sofern der Emittent zahlungsfähig ist.
Anlegerinnen und Anleger, die sich für eine Investition in festverzinsliche Wertpapiere (Anleihen) entscheiden, verstehen den höheren Zins gegenüber z. B. Bundesanleihen oder Termineinlagen bei Banken und Sparkassen klar als Risikoaufschlag.
Typische Risiken können ausbleibende Zinszahlungen und im schlechtesten Fall ein Rückzahlungsausfall der Anleihe zum Laufzeitende sein. Einer Investition geht daher stets die Prüfung der ausführlichen Risikoübersicht in den Anleihebedingungen und Prospekt- bzw. Angebotsunterlagen - in Ruhe und mit äußerster Sorgfalt- voraus.
Bitte beachten Sie zusätzlich unsere grundsätzlichen Risikohinweise zu Anleihen im weiteren Seitenverlauf.
Das Ergebnis und der Erfolg eines Investments in Anleihen (Wertpapiere) hängen von einer Vielzahl von Faktoren, z. B. von Markteinflüssen ab. Die Art der Investition ist deshalb mit erheblichen Risiken verbunden und kommt nur als Beimischung für risikobewusste Anleger in Frage.
Ausschließlich Beimischung: Neben ihren in dieser Anleihe (Wertpapieren) zum Einsatz kommenden Mitteln bringen Anleger genügend Vermögen in anderen Investments (Risikostreuung) sowie ausreichend freie Liquidität mit, um das unternehmerische Risiko und die Kapitalbindung dieser Investments tragen zu können. Auf ihr hier investierte Vermögen sowie die prognostizierten Zinsen sind sie weder während der Laufzeit angewiesen, noch wäre ein eintretender Kapitalverlust untragbar.
Wichtiger Hinweis zu Prognosen: Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.
Wichtiger Hinweis zu Vergangenheitsbetrachtungen: Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Auszug wesentlicher Risiken
Nachfolgend werden allgemeine mit einer Anlage verbundene Risiken aufgeführt, die nicht abschließend sind. Für weitere Informationen zu den Grundlagen, wirtschaftlichen Hintergründen, Chancen und Risiken wird auf die Angaben im Verkaufsprospekt des Wertpapiers verwiesen. Folgende strukturelle Risiken müssen bei Zeichnung eines verzinslichen Wertpapiers in jedem Fall einkalkuliert werden:
Bonitätsrisiko (auch: Emittenten- oder Ausfallrisiko)
Als Bonitätsrisiko oder Emittentenrisiko wird die Gefahr bezeichnet, dass der Schuldner (der Emittent des Wertpapiers) in Zahlungsunfähigkeit oder Illiquidität gerät. Das heißt, dass der Schuldner seinen Zins- und Tilgungsverpflichtungen vorübergehend oder endgültig nicht mehr nachkommen kann. Der Eintritt dieses Risikos kann zu ausbleibenden Zinszahlungen und im schlimmsten Fall zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Ursachen hierfür können etwa konjunkturelle Veränderungen, Unternehmens oder branchenbedingte Veränderungen oder auch politische Rahmenbedingungen sein.
Liquiditätsrisiko: Auch wenn Anleihen börsennotiert werden und in diesem Fall grundsätzlich handelbar sind, ist die Handelbarkeit in der Praxis stark eingeschränkt oder bleibt gänzlich aus. Die prospektierte Laufzeit sollte daher bei einer Anlageentscheidung in jedem Fall beachtet werden.
Kursrisiko und Zinsänderungsrisiko: Im Fall eines Börsenhandels können Anleihe-Kurse schwanken, was zu Verlusten bei einem vorzeitigen Verkauf führen kann. So können sich z. B. die typischer Zinsschwankungen am Geld- und Kapitalmarkt auf den Kurswert des Wertpapiers auswirken. Grundsätzlich gilt: Steigen die Zinsen am Kapitalmarkt an, führt dies zu Kursverlusten bei Anleihen. Auch negative Unternehmens- oder Branchennachrichten sowie mangelndes Käuferinteresse wirken sich auf die Kursbewertungen aus.
Kündigungsrisiko: Der Schuldner kann sich das Recht auf eine vorzeitige Kündigung vorbehalten. Entsprechende Prospektklauseln sind nicht nur in Hochzinsphasen Teil der Emissionsbedingungen. Der Emittent kann dieses Recht zum Beispiel auch nutzen, um Verbindlichkeiten abzubauen. Macht der Schuldner von diesem Recht Gebrauch, etwa bei sinkendem Markzinsniveau, kann dies für Anleger zu einer Abweichung von der ursprünglich prognostizierten Rendite führen, da er im Anschluss an die vorzeitige Rückzahlung bei einer Neuanlage ggf. nur niedriger verzinste Angebote nutzen kann.
Je nach Ausgestaltung des verzinslichen Wertpapiers kann darüber hinaus ein Auslosungsrisiko, ein Währungs- und Wechselkursrisiko und ein Inflationsrisiko gegeben sein.
Entscheidungsgrundlagen: Eine ausführliche Darstellung der vorgenannten sowie weiteren Risiken ist den jeweiligen Anleihebedingungen und dem Verkaufsprospekt zu entnehmen, deren sorgfältige Lektüre unbedingt empfohlen wird. Die vollständigen Unterlagen erhalten Sie jederzeit kostenfrei bei Finance Impulse. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass weder die my FINANCE IMPULSE GmbH (MFI) noch die Apella WertpapierService GmbH, deren gebundene Vermittlerin die MFI ist, die Richtigkeit und Vollständigkeit der Prospektangaben, die Bonität des Kapitalsuchenden sowie die Plausibilität des Anlagekonzepts überprüft haben.
Prüfen Sie in jedem Fall, ob Ihr gewählter Anlagebetrag in einem gesunden Verhältnis zu Ihrem Gesamtvermögen steht, um einen etwaigen Totalverlust tragen zu können!
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