reconcept WindEnergie Deutschland I
Die reconcept Windenergie Deutschland GmbH emittiert eine Anleihe mit 7,25 % p. a. Zinsen für den Aufbau eines Portfolios aus Onshore-Windparks und Batteriespeichern in Nord- und Ostdeutschland. Strategische Schwerpunkte sind Repowering-Maßnahmen und Hybridlösungen. Anleger können bis Mitte 2026 von einer attraktiven Frühzeichnerermäßigung profitieren. Die Laufzeit endet 2034.

Worin wird investiert?
Mit der Anleihe der reconcept Windenergie Deutschland GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der reconcept GmbH, finanzieren Anleger den Aufbau eines Onshore-Windenergie-Portfolios mit starkem regionalem Fokus auf Nord- und Ostdeutschland.
Die Emissionserlöse fließen prospektgemäß fortlaufend in die Identifikation und Entwicklung von Greenfield-Projekten sowie den Erwerb von Bestandsparks zur Durchführung von Repowering-Maßnahmen. Hierbei werden veraltete Anlagen durch moderne, leistungsstärkere Turbinen mit oftmals höherer Nabenhöhe und größeren Rotorblättern ersetzt.
Ein entscheidender, strategischer Baustein, ist die zusätzliche Planung, Integration und der Betrieb von gewerblichen Batterieenergiespeichersystemen (BESS). Diese sogenannten Hybridlösungen ermöglichen es temporäre Netzengpässe zu umgehen und Abregelungen der Windkraftanlagen (Redispatch) zu minimieren.
Da die konkreten Investitionsobjekte und Grundstückspachtverträge zum Zeitpunkt der Emission rechtlich noch nicht final sind, handelt es sich strukturell um einen klassischen Blindpool. Die Anleihe ist unbesichert und nicht nachrangig. Zum Schutz der Anleger wurden vertragliche Klauseln (Covenants) verankert, darunter eine Transparenzverpflichtung. Bei Nichterfüllung dieser Verpflichtung (z. B. durch zu späte Veröffentlichung der Finanzberichte) erhöht sich der Zinssatz automatisch um 1,0 Prozentpunkt auf 8,25 % p. a.. Fordern Sie für weitere Details die vollständigen und ausschließlich entscheidungsrelevanten Prospektunterlagen kostenfrei bei der Emittentin bzw. direkt bei uns, FinanceImpulse.de an.
Ziel des Investments
Die akquirierten Projekte plant reconcept grundsätzlich bis zur Baureife (Ready-to-Build) zu entwickeln. Anschließend sollen die Projektrechte entweder über den Direktverkauf der Assets (Asset Deals) oder die Veräußerung der Projektgesellschaften (Share Deals) gewinnbringend an institutionelle Investoren, Fonds oder große Energieversorger veräußert werden.
Ausgewählte Anlagen behält sich reconcept vor, dauerhaft im eigenen Bestand zu halten, um durch Stromvermarktungsverträge (PPAs) stetige Cashflows zu generieren. Ein wesentlicher Aspekt der Mittelverwendung ist zudem die Befugnis, die Anleiheerlöse in Form von verzinslichen Darlehen innerhalb der reconcept Gruppe zur Finanzierung (ggf. internationaler) Entwicklungstätigkeiten weiterzureichen. Damit ergibt sich eine starke wirtschaftliche Verflechtung der Emittentin mit der Liquiditätssituation der Muttergesellschaft.
Anleihezeichnern, welche hierfür die Mittel zur Verfügung stellen, prospektiert reconcept einen Zinscoupon von 7,25 % p. a. bei halbjährlich, nachträglicher Zinszahlung (jeweils am 20. April und 20. Oktober).
Der offizielle Zinslaufbeginn (Valuta) der Anleihe ist der 20. April 2027, womit die reguläre Zinsberechnung startet und die erste Kuponzahlung am 20. Oktober 2027 fällig wird.
Da die Vertriebsphase fast ein Jahr im Voraus beginnt, gewährt die Emittentin für Anleger, die ihr Kapital frühzeitig überweisen, eine streng nach Kalendertagen gestaffelte Frühzeichnerermäßigung. Diese diskontiert faktisch den zu zahlenden Anlagebetrag.
Ein konkretes Berechnungsbeispiel: Bei einer Zeichnung mit rechtlich bindendem Zahlungseingang auf dem Konto der Emittentin im Zeitraum zwischen dem 1. Juni 2026 und 15. Juni 2026 wird eine Ermäßigung von 63 EUR je 1.000 EUR Nennbetrag gewährt. Dieser Betrag wird direkt vom Überweisungsbetrag abgezogen, der Anleger erhält jedoch ab Valuta die volle Verzinsung auf den Gesamtnennbetrag.
Dieses Beispiel und alle weiteren Termine nebst Ermäßigungsbeträgen entnehmen Sie bitte den vollständigen Emissionsunterlagen, welche Sie kostenfrei bei der Emittentin bzw. FinanceImpulse.de erhalten.
Die reguläre Laufzeit der Anleihe endet sieben Jahre nach Valuta zum 20. April 2034, mit einer prospektiert vollständigen Rückzahlung zu 100 % des Nennwertes. Ab dem 20. April 2031 kann die Emittentin die Anleihe zudem zu 103 % des Nennbetrags kündigen, ab 2032 zu 102 % und ab 2033 zu 101 %. Hinweis: Zum Zeitpunkt der Prospektveröffentlichung am 21.05.2026 entspricht das einem Zeitraum von ca. 8 Jahren.
Markteinschätzung
Der deutsche Markt für Erneuerbare Energien wird fundamental durch verbindliche nationale und europäische Klimaschutzziele flankiert. Das novellierte EEG 2023 fordert einen Anteil von 80 % Erneuerbarer Energien am rasant steigenden Bruttostromverbrauch bis 2030.
Hierfür ist der Ausbau der Onshore-Windkraft auf eine Gesamtkapazität von 115 Gigawatt (GW) gesetzlich fixiert. Flankiert wird diese Ambition durch das Windenergieflächenbedarfsgesetz (WindBG), welches die Bundesländer zwingt, bis 2032 bundesdurchschnittlich 2 % der Landesfläche für die Windenergie planerisch auszuweisen. Diese Ziele variieren jedoch föderal stark: Während Bayern 1,8 % ausweisen muss, genügen für Stadtstaaten wie Berlin 0,5 %.
Die energiewirtschaftliche Realität offenbart jedoch einen massiven Nachholbedarf und damit ein gigantisches Marktpotenzial: Ende 2025 lag der deutsche Anlagenbestand bei 68,1 GW. Bei einem rechnerischen jährlichen Ausbaubedarf von über 9,4 GW zur Zielerreichung 2030 wurden im Gesamtjahr 2025 brutto lediglich gut 5,2 GW (bei 958 Anlagen) neu installiert. Nach Abzug der Stilllegungen verblieb ein unzureichender Netto-Zubau von 4,6 GW. In dieser eklatanten Diskrepanz liegt das Ertragspotenzial der Emittentin, da baureife Projekte aktuell Verkäufermärkte dominieren.
Der mit Abstand wichtigste Hebel zur Beschleunigung ist hierbei das Repowering. Rund 21,5 GW der deutschen Altleistung eignen sich aufgrund ihres Alters (durchschnittlich 15,5 Jahre) mittelfristig für den technologischen Austausch. Durch moderne Turbinen mit extrem hohen Nabenhöhen und weitaus größeren Rotordurchmessern kann der jährliche Stromertrag auf historisch akzeptierten Flächen teilweise verdrei- bis vervierfacht werden. Die Marktdaten belegen diesen Trend: Bereits im Jahr 2025 machten Repowering-Maßnahmen knapp 30 % (1.548 MW Leistung) des gesamten nationalen Brutto-Zubaus aus. Die gesetzlich vereinfachte „Delta-Prüfung“ nach dem novellierten § 16b BImSchG reduziert zudem die administrativen Genehmigungshürden für diese Projekte erheblich, da nur noch die Zusatzbelastung der Neuanlage geprüft wird.
Ein Investment in erneuerbaren Energien wird damit aber nicht risikofrei. Geopolitische Spannungen in den globalen Lieferketten, die Blockade zentraler Seewege (z. B. im Nahen Osten) sowie mögliche Exportrestriktionen (z. B. Chinas für Seltene Erden wie Neodym), verteuern auch den Transport und die Beschaffung von Windkraftkomponenten und Batterien (teilweise massiv). Protektionistische Gesetze der EU (Industrial Accelerator Act) könnten zudem den Zugang zu günstiger asiatischer Hardware limitieren. Diese und weitere unternehmerische Risiken fordern auch operativ tätige Projektgesellschaften fortlaufend heraus und bilden den Risikokontext für die Höhe der Zinscoupons von KMU-Anleihen im Bereich erneuerbarer Energien.

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Warnhinweis: Bitte beachten Sie unsere ausführlichen Risikohinweise im weiteren Seitenverlauf.
reconcept ist ein erfahrener Asset Manager, der seit 1998 Projekte im Bereich Erneuerbare Energien realisiert. Gemeinsam mit Investoren hat das Unternehmen bis 2024 Wind-, Solar- und Wasserkraftprojekte im Gegenwert von über 647 Millionen Euro realisiert. Der Tätigkeitsschwerpunkt von reconcept geht dabei über Deutschland hinaus. Zu den Kernmärkten gehören ebenso Finnland und Kanada. Inzwischen fokussiert sich das Unternehmen bei der Emission von Kapitalanlagen für Privatanleger auf unternehmerische Zins-Produkte, wie Anleihen. Mit ihnen ist es reconcept seither gelungen, die Volatilitäten von Investitionsverläufen bei Projektentwicklungen im Bereich grüner Sachwertinvestitionen auf Unternehmensebene zu heben, während Anleger von planbaren Zins- und Rückzahlungen profitieren.
reconcept ist ein Anbieter von nachhaltigen Investments, der sich auf erneuerbare Energien spezialisiert hat. Das Unternehmen bietet Investitionsmöglichkeiten in Windkraft, Solarenergie und andere grüne Technologien an.
Kurzzusammenfassung
Anlegerinnen und Anleger, die sich für eine Investition in festverzinsliche Wertpapiere (Anleihen) entscheiden, verstehen den höheren Zins gegenüber z. B. Bundesanleihen oder Termineinlagen bei Banken und Sparkassen als Risikoaufschlag.
Typische Risiken können ausbleibende Zinszahlungen und im schlechtesten Fall ein Rückzahlungsausfall der Anleihe zum Laufzeitende sein. Die Prüfung der ausführlichen Risikoübersicht in den Anleihebedingungen und Prospekt- bzw. Angebotsunterlagen ist daher ebenso in Ruhe und mit äußerster Sorgfalt vorzunehmen, wie es beim Handel mit allen anderen Wertpapieren gilt.
Bitte beachten Sie dazu auch unsere grundsätzlichen Risikohinweise zu Anleihen, welche Sie im weiteren Seitenverlauf finden.
Anleihen bzw. festverzinsliche Wertpapiere (Schuldverschreibungen) bieten Anlegerinnen und Anlegern die Möglichkeit, regelmäßige Zinserträge zu erzielen und ihr Kapital am Laufzeitende zurückzuerhalten, jeweils sofern der Emittent zahlungsfähig ist. Der Zinsertrag kann dabei deutlich attraktiver sein, als es Zinsanlagen bei Banken und Sparkassen mit sich bringen, die der gesetzlichen Einlagensicherung unterliegen oder z. B. Bundesanleihen. Anlegerinnen und Anleger, die sich für eine Investition in Anleihen entscheiden, verstehen den höheren Zins gegenüber Bundesanleihen und Termineinlagen bei Banken und Sparkassen also als Risikoaufschlag.
Typische Risiken umfassen das Emittentenrisiko (Bonität des Schuldners), welches zu ausbleibenden Zinszahlungen und im schlimmsten Fall zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen kann. Auch wenn Anleihen börsennotiert werden und in diesem Fall grundsätzlich handelbar sind, ist die Handelbarkeit in der Praxis stark eingeschränkt oder bleibt gänzlich aus. Die prospektierte Laufzeit sollte daher bei einer Anlageentscheidung in jedem Fall beachtet werden. Im Fall eines Börsenhandels können Anleihe-Kurse schwanken, was zu Verlusten bei einem vorzeitigen Verkauf führen kann. Neben dem typischen Risiko “steigen die Zinsen, fallen die Kurse” wirken sich zum Beispiel auch negative Unternehmens- oder Branchennachrichten auf die Kursbewertungen aus. Eine ausführliche Risikoübersicht bieten Ihnen die jeweiligen Anleihebedingungen und Prospektunterlagen zur betreffenden Emission.
Eine Entscheidung für oder gegen eine Investition in Anleihen ist stets in Ruhe und mit größter Sorgfalt vorzunehmen, wie es beim Handel mit allen anderen Wertpapieren gilt.
Das Angebotsspektrum der My Finance Impulse GmbH beschränkt sich auf die Präsentation verfügbarer Angebote. Diese richten sich ausschließlich an Anlegerinnen und Anleger mit entsprechenden Erfahrungen im gewählten Investmentbereich, die ihre Entscheidungen für eine Investition eigenständig treffen können und wollen. Die vollständigen Angebotsunterlagen erhalten Sie jederzeit kostenfrei bei Finance Impulse.
Auszug wesentlicher Risiken
Das Ergebnis und der Erfolg des Investments hängen von einer Vielzahl von Faktoren, z.B. von Markteinflüssen ab. Die Art der Investition ist deshalb mit erheblichen Risiken verbunden und eignet sich nur für risikobewusste Anleger. Zudem sollte eine Investition nur im Rahmen einer Beimischung in ein Anlageportfolio erfolgen. Nachfolgend werden allgemeine mit einer Anlage verbundene Risiken aufgeführt, die nicht abschließend sind. Für weitere Informationen zu den Grundlagen, wirtschaftlichen Hintergründen, Chancen und Risiken wird auf die Angaben im Verkaufsprospekt des Wertpapiers verwiesen. Folgende strukturelle Risiken müssen bei Zeichnung eines verzinslichen Wertpapiers in jedem Fall einkalkuliert werden:
Bonitätsrisiko (auch: Emittenten- oder Ausfallrisiko)
Als Bonitätsrisiko oder Emittentenrisiko wird die Gefahr bezeichnet, dass der Schuldner (der Emittent des Wertpapiers) in Zahlungsunfähigkeit oder Illiquidität gerät. Das heißt, dass der Schuldner seinen Zins- und Tilgungsverpflichtungen vorübergehend oder endgültig nicht mehr nachkommen kann. Ursachen hierfür können etwa konjunkturelle Veränderungen, unternehmens oder branchenbedingte Veränderungen oder auch politische Rahmenbedingungen sein.
Zinsänderungsrisiko (auch: Kursrisiko)
Bei verzinslichen Wertpapieren sollte immer auch das Zinsänderungsrisiko oder Kursrisiko einkalkuliert werden. Denn aufgrund typischer Zinsschwankungen am Geld- und Kapitalmarkt kann sich der Kurswert des Wertpapiers ändern. Grundsätzlich gilt: Steigen die Zinsen am Kapitalmarkt stark an, führt dies zu Kursverlusten etwa bei Anleihen.
Kündigungsrisiko
Der Schuldner kann sich das Recht auf eine vorzeitige Kündigung vorbehalten. Entsprechende Prospektklauseln sind vor allem in Hochzinsphasen häufig Teil der Emissionsbedingungen. Macht der Schuldner von diesem Recht Gebrauch, etwa bei sinken dem Markzinsniveau, kann dies für Anleger zu einer Abweichung von der ursprünglich prognostizierten Rendite führen. Der Emittent kann dieses Recht zum Beispiel nutzen, um Verbindlichkeiten abzubauen.
Je nach Ausgestaltung des verzinslichen Wertpapiers kann darüber hinaus ein Auslosungsrisiko, ein Währungs- und Wechselkursrisiko und eher bei Staatsanleihen ein Inflationsrisiko und zum Beispiel ein Liquiditätsrisiko gegeben sein.
Eine ausführliche Darstellung der vorgenannten sowie weiteren Risiken sind dem jeweiligen Verkaufsprospekt zu entnehmen, dessen sorgfältige Lektüre unbedingt empfohlen wird. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass weder die My Finance Impulse GmbH (MFI) noch die Apella WertpapierService GmbH, deren gebundene Vermittlerin die MFI ist, die Richtigkeit und Vollständigkeit der Prospektangaben, die Bonität des Kapitalsuchenden sowie die Plausibilität des Anlagekonzepts überprüft haben.
