ASG EnergieInvest 2026/2032
Die ASG EnergieInvest GmbH emittiert die Unternehmensanleihe 2026/2032 zur Finanzierung von Photovoltaik-Großanlagen und Batteriespeichersystemen in Deutschland. Die Emittentin fungiert als Holding und gehört zur ASG Energie Gruppe, welche die gesamte Wertschöpfungskette der Projektentwicklung von der Akquise bis zum Betrieb abdeckt.

Worin wird investiert?
Mit den Geldern der Anleihe plant ASG erneuerbare Energie-Projekte im Bereich der Photovoltaik bzw. gewerblicher oder industrieller Energiespeicherlösungen zu finanzieren. Die Projekte werden dabei in gesonderten Kommanditgesellschaften (KGs), die zu 100% der Emittentin gehören, entwickelt.
Den Prospektunterlagen nach ist für die Anleihe voraussichtlich zum 22. September 2026 die Einbeziehung in den Open Market der Deutschen Börse AG (Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse) vorgesehen.
Ziel des Investments
Mit einem Emissionsvolumen von bis zu 10 Mio. EUR ist die Anleihe “ASG EnergieInvest 2026/2032“ darauf ausgelegt, die nächste Wachstumsphase der Unternehmensgruppe zu finanzieren.
Während der Laufzeit sind Stand März 2026 vier Projekte vorgesehen (Großpaschleben, Jeßnigk West 2, Neuburxdorf Nord und Neuburxdorf Süd), die mit dem Emissionskapital entwickelt werden. Bei Umsetzung aller Projekte ergeben sich daraus rund 125 Megawatt-Peak Photovoltaikleistung bzw. Batteriespeicherkapazitäten von etwa 130 Megawatt-Stunden mit einer Leistung von ca. 60 MW.
Anlegern bietet die Emittentin einen Zinscoupon i. H. v. 7,00 % p. a., welcher halbjährlich (nachträglich am 20. Mai und am 20. November eines jeden Jahres) fällig ist.
Die Rückzahlung des Anleihekapitals ist für den 20. Mai 2032 (das „Laufzeitende“) zu 100 % prospektiert. Die Emittentin hat zudem das Recht zur vorzeitigen Kündigung und Rückzahlung (ab 20. Mai 2030 zu 102 %, in den Folgejahren zu 101 %).
Markteinschätzung
Mit einem Anteil von über 55 % erneuerbarer Energien am deutschen Bruttostromverbrauch im Jahr 2025 und einer installierten Photovoltaik-Leistung von rund 117 GW hat sich der Fokus von der reinen Mengensteigerung hin zur Netzstabilität und zeitlichen Verfügbarkeit verschoben. Die Bundesregierung verfolgt mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) das Ziel, bis 2030 einen Anteil von 80 % zu erreichen. Dieses Ziel flankiert ein massives Investitionsvolumen von schätzungsweise 130 Mrd. EUR -allein durch den Deutschlandfonds.

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Warnhinweis: Bitte beachten Sie unsere ausführlichen Risikohinweise im weiteren Seitenverlauf.
Die Wurzeln der ASG Energie Gruppe liegen in der ASG Engineering GmbH, die bereits seit 2007 als technischer Generalunternehmer agiert.
Mit ihrer langjährigen operativen Erfahrung ist die Gruppe in der gesamten Wertschöpfungskette von der Flächenakquise über die Genehmigungsplanung bis hin zum Bau und Betrieb am Markt aktiv.
Die Muttergesellschaft, die ASG Energie AG, steuert die übergeordnete Strategie und hält Beteiligungen an weiteren spezialisierten Einheiten, wie z. B. der Anleihe-Emittentin “ASG EnergieInvest GmbH” (vormals ASG SolarInvest GmbH).
Die Führungsebene der ASG Energie Gruppe spiegelt eine hohe Dichte an Finanz- und Technikexperten wieder, die langjährige Karrieren in der Erneuerbare-Energien-Branche und im Bankensektor vorweisen können.
Die Berufung von Katrin Nitsche zur Geschäftsführerin der Emittentin im Februar 2025, die Thomas Benz ablöste, markiert einen Übergang von der rein akquisitionsgetriebenen Phase hin zu einer Phase der kaufmännischen Konsolidierung und professionellen Asset-Verwaltung. Nitsche bringt als Dipl.-Bankbetriebswirtin umfangreiche Erfahrung aus Recht, Sanierung und Firmenkundenbetreuung mit.
Weitere Schlüsselpersonen wie Christof H. Schmieg und André Hückstädt verfügen über langjährige Erfahrung bei spezialisierten Instituten wie der UmweltBank AG, wo sie federführend in der Photovoltaikfinanzierung tätig waren.
André Hückstädt ergänzt dieses Profil durch seine Tätigkeit als CFO einer Unternehmensgruppe mit einem konsolidierten Umsatz von über 100 Mio. EUR im PV-Sektor. Diese Erfahrungshintergründe lassen auf eine hohe Sensibilität für Kennzahlen, Reporting-Pflichten und die Erwartungen von Anleihegläubigern schließen.
Die technische Umsetzungskompetenz wird durch Florian Furtlehner (Leiter Engineering) gewährleistet, der als Teamleiter bei der SOLON Energy GmbH internationale Großprojekte technisch verantwortete und damit bewährte Industriestandards in die Gruppe einbringt.
Radenko Krpelj komplettiert das Management als Vorstand mit seiner Expertise in der strategischen Führung und Skalierung internationaler Technologie- und Serviceunternehmen.
Kurzzusammenfassung
Anlegerinnen und Anleger, die sich für eine Investition in festverzinsliche Wertpapiere (Anleihen) entscheiden, verstehen den höheren Zins gegenüber z. B. Bundesanleihen oder Termineinlagen bei Banken und Sparkassen als Risikoaufschlag.
Typische Risiken können ausbleibende Zinszahlungen und im schlechtesten Fall ein Rückzahlungsausfall der Anleihe zum Laufzeitende sein. Die Prüfung der ausführlichen Risikoübersicht in den Anleihebedingungen und Prospekt- bzw. Angebotsunterlagen ist daher ebenso in Ruhe und mit äußerster Sorgfalt vorzunehmen, wie es beim Handel mit allen anderen Wertpapieren gilt.
Bitte beachten Sie dazu auch unsere grundsätzlichen Risikohinweise zu Anleihen, welche Sie im weiteren Seitenverlauf finden.
Anleihen bzw. festverzinsliche Wertpapiere (Schuldverschreibungen) bieten Anlegerinnen und Anlegern die Möglichkeit, regelmäßige Zinserträge zu erzielen und ihr Kapital am Laufzeitende zurückzuerhalten, jeweils sofern der Emittent zahlungsfähig ist. Der Zinsertrag kann dabei deutlich attraktiver sein, als es Zinsanlagen bei Banken und Sparkassen mit sich bringen, die der gesetzlichen Einlagensicherung unterliegen oder z. B. Bundesanleihen. Anlegerinnen und Anleger, die sich für eine Investition in Anleihen entscheiden, verstehen den höheren Zins gegenüber Bundesanleihen und Termineinlagen bei Banken und Sparkassen also als Risikoaufschlag.
Typische Risiken umfassen das Emittentenrisiko (Bonität des Schuldners), welches zu ausbleibenden Zinszahlungen und im schlimmsten Fall zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen kann. Auch wenn Anleihen börsennotiert werden und in diesem Fall grundsätzlich handelbar sind, ist die Handelbarkeit in der Praxis stark eingeschränkt oder bleibt gänzlich aus. Die prospektierte Laufzeit sollte daher bei einer Anlageentscheidung in jedem Fall beachtet werden. Im Fall eines Börsenhandels können Anleihe-Kurse schwanken, was zu Verlusten bei einem vorzeitigen Verkauf führen kann. Neben dem typischen Risiko “steigen die Zinsen, fallen die Kurse” wirken sich zum Beispiel auch negative Unternehmens- oder Branchennachrichten auf die Kursbewertungen aus. Eine ausführliche Risikoübersicht bieten Ihnen die jeweiligen Anleihebedingungen und Prospektunterlagen zur betreffenden Emission.
Eine Entscheidung für oder gegen eine Investition in Anleihen ist stets in Ruhe und mit größter Sorgfalt vorzunehmen, wie es beim Handel mit allen anderen Wertpapieren gilt.
Das Angebotsspektrum der My Finance Impulse GmbH beschränkt sich auf die Präsentation verfügbarer Angebote. Diese richten sich ausschließlich an Anlegerinnen und Anleger mit entsprechenden Erfahrungen im gewählten Investmentbereich, die ihre Entscheidungen für eine Investition eigenständig treffen können und wollen. Die vollständigen Angebotsunterlagen erhalten Sie jederzeit kostenfrei bei Finance Impulse.
Auszug wesentlicher Risiken
Das Ergebnis und der Erfolg des Investments hängen von einer Vielzahl von Faktoren, z.B. von Markteinflüssen ab. Die Art der Investition ist deshalb mit erheblichen Risiken verbunden und eignet sich nur für risikobewusste Anleger. Zudem sollte eine Investition nur im Rahmen einer Beimischung in ein Anlageportfolio erfolgen. Nachfolgend werden allgemeine mit einer Anlage verbundene Risiken aufgeführt, die nicht abschließend sind. Für weitere Informationen zu den Grundlagen, wirtschaftlichen Hintergründen, Chancen und Risiken wird auf die Angaben im Verkaufsprospekt des Wertpapiers verwiesen. Folgende strukturelle Risiken müssen bei Zeichnung eines verzinslichen Wertpapiers in jedem Fall einkalkuliert werden:
Bonitätsrisiko (auch: Emittenten- oder Ausfallrisiko)
Als Bonitätsrisiko oder Emittentenrisiko wird die Gefahr bezeichnet, dass der Schuldner (der Emittent des Wertpapiers) in Zahlungsunfähigkeit oder Illiquidität gerät. Das heißt, dass der Schuldner seinen Zins- und Tilgungsverpflichtungen vorübergehend oder endgültig nicht mehr nachkommen kann. Ursachen hierfür können etwa konjunkturelle Veränderungen, unternehmens oder branchenbedingte Veränderungen oder auch politische Rahmenbedingungen sein.
Zinsänderungsrisiko (auch: Kursrisiko)
Bei verzinslichen Wertpapieren sollte immer auch das Zinsänderungsrisiko oder Kursrisiko einkalkuliert werden. Denn aufgrund typischer Zinsschwankungen am Geld- und Kapitalmarkt kann sich der Kurswert des Wertpapiers ändern. Grundsätzlich gilt: Steigen die Zinsen am Kapitalmarkt stark an, führt dies zu Kursverlusten etwa bei Anleihen.
Kündigungsrisiko
Der Schuldner kann sich das Recht auf eine vorzeitige Kündigung vorbehalten. Entsprechende Prospektklauseln sind vor allem in Hochzinsphasen häufig Teil der Emissionsbedingungen. Macht der Schuldner von diesem Recht Gebrauch, etwa bei sinken dem Markzinsniveau, kann dies für Anleger zu einer Abweichung von der ursprünglich prognostizierten Rendite führen. Der Emittent kann dieses Recht zum Beispiel nutzen, um Verbindlichkeiten abzubauen.
Je nach Ausgestaltung des verzinslichen Wertpapiers kann darüber hinaus ein Auslosungsrisiko, ein Währungs- und Wechselkursrisiko und eher bei Staatsanleihen ein Inflationsrisiko und zum Beispiel ein Liquiditätsrisiko gegeben sein.
Eine ausführliche Darstellung der vorgenannten sowie weiteren Risiken sind dem jeweiligen Verkaufsprospekt zu entnehmen, dessen sorgfältige Lektüre unbedingt empfohlen wird. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass weder die My Finance Impulse GmbH (MFI) noch die Apella WertpapierService GmbH, deren gebundene Vermittlerin die MFI ist, die Richtigkeit und Vollständigkeit der Prospektangaben, die Bonität des Kapitalsuchenden sowie die Plausibilität des Anlagekonzepts überprüft haben.
